Nachhaltigkeit



"Ihr Produkt hat wirklich das Potential, die Welt zu verändern!"

"Ich bin sehr begeistert von Ihrer Entwicklung. Mit Ihrer Tube haben Sie bewiesen, dass der Verpackungsmüll für viele flüssige Stoffe fast auf null (!) begrenzt werden könnte. Ihre Tube leistet also einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz und zum Erhalt unseres Planeten."
Ein Tubedo Kunde


Plastiktuben und Nachhaltigkeit? 

"Eine Plastiktube und Nachhaltigkeit - ist das kein Widerspruch?"
"Das kommt ganz auf die Tube an - und was man mit ihr macht!"

Das Thema ist komplex und erfordert ein wenig Geduld:

Tubenproduktion heute

Tuben sind eine der unverzichtbarsten Verpackungsformen unserer Zeit. Allein die Mitglieder im Verband der europäischen Tubenhersteller ETMA produzieren jedes Jahr mehr als 10 Milliarden Tuben. Das sind mehr als 10.000.000.000 Wegwerftuben, die Tendenz ist steigend.

Dass dies so ist, hat vor allem technische Gründe. Tuben werden üblicherweise in großen Fertigungsstrassen gefertigt, bedruck, abgefüllt und schließlich - verschweißtDaher sind Tuben produktionsbedingt Einbahnstrassen.

Rechnen wir die 10 Milliarden Tuben mit durchschnittlich 100ml, so entsteht dadurch ein Müllberg vom Volumen des Empire State Buildings.

Alljährlich, allein in Europa. 

Das Empire State Buling

2-14% des Tubeninhalts kann nicht entleert werden. Bei den angenommenen 100ml pro Tube, ließe sich mit dem Produktverlust von Tuben ein LNG Tanker füllen!

Alljährlich, allein in Europa. 

Ein LNG Tanker
(Liquefied Natural Gas - Flüssiggas)

Vor diesem Hintergrund ist leicht zu verstehen, dass bereits die zweite Verwendung von Tuben ein enormes Nachhaltigkeitspotenzial entfalten kann.

Unsere erste Aufgabe war daher, das Konstruktionsprinzip der Tube zu hinterfragen. 

Wie muss eine wiederbefüllbare Tube sein? 

Um Tuben sinnvoll im Alltag wiederzuverwenden, müssen diese bestimmten Anforderungen gerecht werden:

  • Langlebigkeit
  • Hohe chemische Beständigkeit
  • Einfachheit bei Abfüllung, Anwendung und Reinigung

Bislang erfüllen keine anderen Materialien diese Voraussetzungen so gut wie herkömmliche Kunststoffe. Daher verwenden wir für unsere Tuben bislang auch konventionelle Kunststoffe, die den aktuellen gesetzlichen Nachhaltigkeitsstandards entsprechen, bzw. diese übertreffen.

Biokunststoff - Recycling - Weiterverwertung - Wiederverwendung

Bioplastik 

Immer wieder erreicht uns die Frage, warum Tubedo nicht aus Bioplastik hergestellt ist.

Je nach Definition des gesetzlich nicht geschützten Begriffs Recycling, ist die wesentliche Anforderung an Biokunststoffe:

  • Die leichte Kompostierbarkeit, bzw.
  • Die Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen

Die Anfoderung an Kompostierbarkeit widerspricht dem Anspruch an Langlebigkeit und, wichtiger noch, dem Anspruch an chemische Beständigkeit fundamental. Zudem sind Biokunststoffe in der Gesamtbilanz nicht zwangsläufig nachhaltiger als konventionelle Produkte, da sie teilweise problematische Energiebilanzen oder massive Umweltprobleme beim Plantagenanbau mit sich bringen. Hier ist differenzierter Blick auf das komplexe Thema sehr wichtig. 

Dennoch haben wir verschiedene Biokunststoff-Produzenten nach alternativen Materialen befragt, doch bislang keine geeignete Alternative gefunden.    

Recycling und Weiterverwertung

Recycling und Weiterverwertung (Wiederverwertung) beschreiben im Grunde die selbe Sache. Das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz definiert Recycling als:

"... jedes Verwertungsverfahren, durch das Abfälle zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den ursprünglichen Zweck, 
oder für andere Zwecke aufbereitet werden."

Hierbei wird das eingesetzte Material dem Produktionskreislauf wieder zugeführt. Dazu müssen die Materialien zunächst gesammelt, nach Sorten getrennt, und dann unter Einsatz von Wasser und Energie weiterverarbeitet werden. Da es sehr schwierig ist, die Materialien sortenrein zu trennen, erzielt man mit der Methode nicht selten ein minderwertigeres Material, als es das Ausgangsmaterial war. In diesem Fall spricht man von Downcyclen, bei dem das Material mit jedem Zyklus der Müllkippe oder Verbrennung ein Stück näher kommt. Bereits ein einfache Produkte wie Zahnpastatuben, die 20% des Tubenmarktes ausmachen, stellen ein Problem bei der Materialtrennung dar.  

Dieser technische Aspekt führt häufig dazu, dass die ehemaligen Produkte nach einmaligem Gebrauch der Müllverbrennung zugeführt werden. Dazu kommen wirtschaftliche Interessen konkurrierender Betreiber von Müllverbrennungsanlagen, die auf energiereichen Müll angewiesen sind. Mit dem irreführenden und im Widerspruch zur gesetzlichen Definition stehenden Begriff des "Thermischen Recycling" wird dieses Vorgehen dann als nachhaltig verkauft. Zwar wird die Energie, die in dem Material selbst steckt, bei der Verbrennung teilweise aufgefangen. Ein Teil der Energie, das Material selbst und alle Energie, die zur Herstellung des ursprünglichen Produktes aufgewendet wurde, gehen verloren. Besonders bei nicht nachwachsenden Rohstoffen kann das keine ideale Lösung darstellen.  

Zurück zur Ausgangsfrage: Biokunststoffe zielen meist auf eine möglichst gute Weiterverwertung, was bedeutet, das eingesetzte Material nach dem Lebensende des Produkts möglichst optimal weiter zu verwerten.

Tubedo geht es im Gegensatz dazu um die Wieder-Verwendung.

Wiederverwendung 

Wiederverwendung bedeutet, eine Sache so lange wie möglich zu benutzen und so den zeitlichen Abstand zwischen Produktion und Entsorgung so weit wie möglich auszudehnen. 

Nach all dem Gesagten ist einleuchtend, dass die "Verlängerung des Lebenszyklus" jeder Art der Weiterverwertung des Materials weit überlegen sein muss.   

Tubedo heute

Tubedo ist heute eine Tube, die den wesentlichen Anforderungen an eine wiederbefüllbare Tube in den Grundfunktionen entspricht. Doch um unsere weiteren Ziele zu erreichen, haben wir unsere Tube mit dem Konzept Tubedo 2.0 perfektioniert um Ihnen mit der nächsten Tubedo-Generation eine völlig neue Verpackungsform anbieten zu können.  

Wie Sie uns dabei unterstützen können erfahren Sie hier.

Tubedo morgen

Die Vision von Tubedo ist, die vielfache Verwendung von Tuben als Standard in unserem Alltag zu etablieren.  Über die Perfektionierung unseres Produkts hinaus, ist die Entwicklung nachhaltiger Verpackungskonzepte, die auf wiederbefüllbaren Tuben basieren, unser wichtigstes Anliegen.

Wie Sie uns dabei unterstützen können erfahren Sie hier.

Was Sie heute schon tun können, um nachhaltig zu handeln und Geld zu sparen erfahren Sie unter dem Menüpunkt ACT!.

Denn schon heute ist es sehr leicht möglich mit dem bereits vorhandenen Angebot an Großpackungen vieler Produkte nicht nur nachhaltig zu handeln, sondern auch bares Geld zu sparen.